Aufruhr in Deutschistan

Wer sich Bilder und Filme von den Kundgebungen und Demonstrationen gegen die Corona-Politik der Bundesregierung ansieht, reibt sich die Augen. Ist das links? Ist das rechts? Oder eine Melange aus beidem? Mit einem Schuss Esoterik, überspannt von einem Regenbogen? Was bedeutet „quer“? Alte Eindeutigkeiten haben sich in Luft aufgelöst. Man wähnt sich auf einem politischen Maskenball. Wer aber gibt den Takt vor und den Ton an? Reinhard Ammer leuchtet in seiner Schrift den Maschinenraum des quer-deutschen Corona-Widerstands aus und trifft dort auf alte Bekannte in linksgewendeter Kampfmontur.

Es genügt nicht zu wissen, dass auf den Querdenker-Kundgebungen auch extreme Rechte vertreten sind. Man kann diese Szene nur dann adäquat verstehen, wenn man den vor zwanzig Jahren formulierten Reset nationalautoritärer Politik ins Visier nimmt und nachverfolgt, wie die Saat von damals konzeptionell und organisatorisch in der Querdenker-Bewegung aufgeht.

„Aufruhr in Deutschistan“ ist das Protokoll einer brandgefährlichen Entwicklung. Ein Memento für alle, die auf der Corona-Protest-Welle surfen und nicht erkennen, dass sie weit rechts außen durch ein unterirdisches Politbeben ausgelöst wurde. Ein Vademecum für alle Linken und Antifaschisten, die die Welt nicht mehr verstehen. Ein Manifest für alle, die sich von keiner politischen Kraft vereinnahmen lassen wollen.

Das Buch kann in allen Buchhandlungen oder per Internet  bestellt werden.

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