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Zukünftige Auftritte

Montag, 16. Juli 2018

Vorstellung der Nummer 75 der Literaturzeitschrift „Am Erker“

Favorit Bar

Damenstiftstraße 12

20:30 (Einlass ab 20:00)

Es lesen:

Doris Weininger, ihren vielen Fans auch als „Miss Harmlos“ bekannt; die freiberufliche Archivpflegerin und Kalligrafin hat sich einem Münchner Original gewidmet, dem Mann, der viele Jahre lang am U-Bahn-Ausgang Universität SZ-Abos an den Mann und die Frau gebracht hat.

Reinhard Ammer bespielt mehrere literarische Felder, zu denen monovokalische Texte gehören (etwa der Kurzroman „Elfenfeld“, der ganz auf „e“ gestellt ist), aber auch Kinderbücher, Mundartdichtung zur Mundharmonika und sprach- und bildkräftige Erinnerungen an seine Jugend im niederbayerischen Passau. Diesmal liest er u.a. Erinnerungen an einen früh verstorbenen Schulfreund, in denen auch das Schwimmen in der Ilz eine wichtige Rolle spielt.

Thomas Glatz ist Sozialpädagoge in Landsberg und Künstler und Schriftsteller in München. Schon fünf „Miniromane“ aus der voralpenländischen Provinz sind im Verlag Black Ink erschienen; im „Erker“ ist er seit vielen Jahren mit seinen abgründig-komischen Geschichten aus dem alltäglichen Wahnsinn vertreten. Sein Beitrag diesmal: „Nasenmalen ist schwer“.

Matthias Hofmann kam bei der letzten Erker-Präsentation im Januar etwas zu kurz und darf deshalb erneut ran. Der Wirtschaftsingenieur und promovierte Politologe ist Redakteur des vierteljährlich erscheinenden Internetmagazins „Friktionen“ und liest einige seiner so analytischen wie unterhaltsamen Beiträge aus den Verstrickungen der Gegenwart.

Andreas Heckmann, als Am Erker-Redakteur meist nur moderierend aktiv, wird diesmal auch unter die Lesenden gehen und „Vom alten Leben“, den Beitrag des verhinderten Thomas Lang, vorlesen; später dann bringt er seine Kurzprosa „Nordseeringe“ zu Gehör und wird sich einmal mehr als der Norddeutsche outen, der er ist.

Musikalisch begleiten wird ein achtstimmiger Männerchor, die Münchner Sänger-Tafel von 1886, die vor kurzem stark verjüngt von den Scheintoten auferstanden ist und mit romantischem Liedgut von Schubert bis Mendelssohn erfrischt, sicher aber auch Abstecher in modernere Gefilde unternimmt.

Nach der Lesung legt Daniel Door – in einem der neuen Erker-Texte als Geräuschesammler auf Helgoland verewigt – ab etwa 22:30 bis 2:00 auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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